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Etwas zur Doktorarbeit von dat von der Leyen

Pink-Colt

Na, geht doch.

Jetzt also noch die Ursula von der Leyen.

Focus: VroniPlag entdeckt zahlreiche Plagiate

Gerhard Dannemann, Professor an der HU Berlin, teilte auf Anfrage des „Spiegel“ mit: Man habe bereits „37 Textpassagen festgestellt, die gegen wissenschaftlich anerkannte und auch in der damals maßgeblichen Promotionsordnung geregelte Zitierregeln verstoßen“.

Auf fast der Hälfte der Seiten wurden demnach Plagiate entdeckt. Fremde Textpassagen wurden teils wortgleich übernommen, wissenschaftliche Zitierregeln oft nicht beachtet. Drei Seiten bestünden mehr als zur Hälfte aus Plagiatstext, auf fünf Seiten sei sogar 75 Prozent des Textes kopiert, so geht es aus einer Grafik bei VroniPlag hervor.

Na, das sind doch die besten Voraussetzungen für eine Karriere in der Politik. Sollte man ihr mal verraten. 😉

Hier die Originalseite von Vroniplag:

Eine kritische Auseinandersetzung mit der Dissertation von Dr. Ursula Gertrud von der Leyen: C-reaktives Protein als diagnostischer Parameter zur Erfassung eines Amnioninfektionssysndroms [sic] bei vorzeitigem Blasensprung und therapeutischem Entspannungsbad in der Geburtsvorbereitung

Verdammt. Im Rennen mit dem Herrn Danisch zieht man immer den Kürzeren. 😀

Vroniplag gegen Von der Leyen

In der Süddeutschen:

Plagiatsvorwürfe gegen von der Leyen

Mehrere Seiten mit hohem „Plagiatsanteil“
„Die Dissertation enthält zahlreiche wörtliche und sinngemäße Textübernahmen, die nicht als solche kenntlich gemacht sind“, heißt es bei Vroniplag. Auf den 62 Seiten im Hauptteil der Arbeit habe man bislang auf 27 Seiten Plagiate dokumentiert, was einem Anteil von 43,5 Prozent entspreche. Häufig handelt es sich dabei um einzelne Sätze, die zum Beispiel wörtlich übernommen, aber nicht als Zitate gekennzeichnet wurden. Fünf Seiten hätten jedoch einen „Plagiatsanteil“ von 75 bis 100 Prozent, heißt es weiter auf Vroniplag.

RP online: Hochschule untersucht Doktorarbeit der Verteidigungsministerin

Aus den Auswertungen auf „VroniPlag Wiki“ geht im Fall von der Leyen hervor, dass drei der beanstandeten Seiten zwischen 50 und 75 Prozent Plagiatstext enthalten und fünf Seiten mehr als 75 Prozent. Der Juraprofessor Gerhard Dannemann von der Berliner Humboldt-Universität, der seit Jahren bei „VroniPlag“ mitarbeitet, sagte „Spiegel Online“, von der Leyens Arbeit sei „eher ein mittelschwerer als ein schwerer Fall“. Problematisch finde er allerdings die 23 gefundenen Fehlverweise, also Hinweise auf Quellen, in denen der zitierte Inhalt gar nicht zu finden sei. „Das ist im medizinischen Bereich besonders gefährlich.“

Spiegel Online: Verteidigungsministerin: Plagiatsjäger nehmen sich von der Leyens Doktorarbeit vor

Der Arbeitstitel ist anonymisiert: „Ugv“, für Ursula Gertrud von der Leyen. Unter diesem Namen haben die Aktivisten der Anti-Plagiats-Plattform „VroniPlag“ die medizinische Dissertation der Bundesverteidigungsministerin untersucht. Sie wurde 1991 von der Medizinischen Hochschule Hannover promoviert, ihre Dissertation erschien im Jahr 1990. Der volle Titel der Arbeit aus dem Bereich Frauenheilkunde lautet: „C-reaktives Protein als diagnostischer Parameter zur Erfassung eines Amnioninfektionssyndroms bei vorzeitigem Blasensprung und therapeutischem Entspannungsbad in der Geburtsvorbereitung“.

 

4 Gedanken zu „Etwas zur Doktorarbeit von dat von der Leyen

  1. Hi Wolle, guten Abend! Na, das ist doch wirklich mal ein gefundenes Festmahl! Da sag ich nur: Komm, Herr Jesus, sei unser Gast, und segne, was Du uns bescheret hast!!! (HA HA HA HA HA)

    Beim Evochris meinte einer sogar, ich hätte ihm mit meinem Hinweis darauf den Abend versüßt!

    Ich hätte jedenfalls nicht gedacht, dass SOWAS über sie noch rauskommen würde. Ich dachte immer, dass die Dr.-Arbeiten von solchen Berühmtheiten schon längst untersucht sind. So kann man sich irren.

  2. Doktorarbeiten bei den Medizinmänn.I.nn sind eh eine Farze.

    Überhaupt ist die Doktorgehabe doch Schund und Schwindel.

    Oder gar Prof. Hält einer wirklich das Lann H. der Humbug Uni für eine reale Hochschullehre.I.n? Irrenanstaltinsassen als ehrbare Hochschullehrer?

    1. Die Qualität und die Ansprüche scheinen tatsächlich nur etwas knapp über einer gewöhnlichen Hausarbeit zu liegen. Aber gerade wenn die Anforderungen so niedrig sind, sollte man aufs Besch… verzichten.

      Die Antje Lann Hornscheidt wäre tatsächlich besser in einer Anstalt aufgehoben.

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