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Link: Wo sind all die Hilfsbereiten eigentlich bisher gewesen? – der Kelle-Blog

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Es geht nicht um Flüchtlinge. Auf diese Diskussion habe ich zur Zeit keine Lust. Ich werde schon genug wegen meiner Feminismuskritik angefeindet. Ich habe nur Energie für eine Baustelle. 😉

Die gestellte Frage aber, verdient es gestellt zu werden.

Hunderttausende Flüchtlinge strömen derzeit in dieses Land. Und es funktioniert auf einmal alles. Es gibt Unterkünfte, es werden Milliarden Hilfsgelder zur Verfügung gestellt, Kirchengemeinden und ganz normale Bürger nehmen wildfemde Leute in einer Notlage bei sich auf. Und unwillkürlich stellt sich mir die Frage: Warum hat diese Gesellschaft, warum haben Staat und Kirche früher nicht mit gleicher Hilfsbereitschaft auf unsere Landsleute in Not reagiert? Warum hat man Menschen, denen vielleicht nach einer Scheidung oder Pleite das Leben völlig entglitten ist, nicht ebenso geholfen? Wenn ich jetzt die Bilder von jubelnden Menschen mit „refugeeswelcome“-Schildern sehe, frage ich mich unwillkürlich: Wo wart ihr eigentlich bisher?

Quelle: Wo sind all die Hilfsbereiten eigentlich bisher gewesen? –Denken erwünscht – der Kelle-Blog

6 Gedanken zu „Link: Wo sind all die Hilfsbereiten eigentlich bisher gewesen? – der Kelle-Blog

  1. vertreibe dich doch mal selbst aus deinem land. nimm einen rucksack, dein kind und zieh los. Hab aber angst und wenig geld dabei. dein handy. lass die leute missgünstig schauen oder besser noch in einer unverständlichen sprache abfällig pber dich reden. und dann freu dich über jeden der interesse zeigt und der helfen will. geh am besten noch in ein Land in dem alles anders ist als hier, in dem alle anders ausshen als du selbst. was würdest du deinem kind erzählen?

    eine scheidung ist sicher nicht schön (kann aber auch erlösend sein) Wie soll es jemand wissen, es betrifft dich auf persönlichen ebene.

    Es steht für mich nicht nicht zur debatte ob du dein leben vermasselt (oder vermasselt bekommen) hast, es steht zur debatte ob du noch ein LEBEN HAST!

    jeder hat seine erinnerungen zu tragen. ich hab auch schon viel viel diskreminierung vom z.b. aamt erlebt, oder wegen meines aussehens, wegen meines musikgeschmackes, hach jede menge… das projezieren des eigenen leids auf andere hilft weder dir noch anderen wenn du es als instrument zur rechtfertigung von missgunst verwendest. hilfe kannst du hier jederzeit bekommen und wenn dazwischen mal jemand unfreundliches war, dann war derjenige nämlich genau das – nicht einfühlungsvermögend.

    würden die hygienischen bedingungen auf unserem neuen grundstück stimmen und wir dürften heizen würde ich es zur verfügung stellen (wir wohnen 2 zimmer, berlin mit kleinkind zurzeit)
    würde ich dich kennen und dir droht deine wohnung zu verlieren, würde ich es auch dir zur verfügung stellen.

    ich würde diese flüchtliche nicht kennen, sie wären mir fremd.
    aber sie haben weit mehr verloren als nur eine wohnung.

    1. Es geht nicht um Flüchtlinge. Auf diese Diskussion habe ich zur Zeit keine Lust. Ich werde schon genug wegen meiner Feminismuskritik angefeindet. Ich habe nur Energie für eine Baustelle. 

      Es geht um die Frage, wo all diese hilfsbereiten Menschen vorher waren. Es geht auch nicht um Missgunst. Dein Kommentar hat auch leider keine klare Linie.

      Was möchtest Du sagen, außer dass Du Deine eigene Gutherzigkeit feiern möchtest? So kommt es mir nämlich leider vor.

      1. Ach wolle, der wollte Dir nur verklickern, dass er ein Rassist ist, für den es Opfer erster und zweiter Klasse gibt. Als weißer Hetero-Mann (WHM) hast Du da gefälligst die Klappe zu halten und in Krisenzeiten von Deiner „patriarchalen Dividende“ zu leben, auch in Fällen von Krankheit, Behinderung oder Obdachlosigkeit. Wobei jedem klar denkenden Menschen klar ist, dass Obdachlosigkeit vor allem in unseren Breitengraden ein lebensfeindliches Verbrechen ist, das für die Betroffenen oft nicht minder tödlich endet wie ein Krieg oder eine Flucht. Aber Differenzierung und empathie für Einheimische tun dem Juli als Rassisten eben weh. Sie alle skandieren „Refugees welcome“, aber jenseits von Weihnachten bekommt nicht einmal der Obdachlose mit dem abfaulenden Bein am Bhf auch nur einen Euro zu sehen. So sind sie halt, die linksgrün-versifften Gut- und Bessermenschen, bigott und verlogen ohne Ende. Solange Dritte für die Folgen von deren Wahnvorstellungen aufkommen (müssen), jubeln sie wie doof. Erinnert ein bisschen an Fußball-WM. Da leisten die Leute selbst auch nix und jubeln Stellvertretern auf dem Spielfeld zu. Die Ahnlichkeit der Szenerien ist frappierend…

  2. Da haste wohl nen wunden Punkt getroffen, wolle 😉 Ist nämlich ne absolut berechtigte Frage, die die Doppelmoral solcher „Bessermenschen“ schamlos offenlegt und mitten ins Schwarze trifft: Für sie gibt es nämlich „unterstützungswürdige“ Opfer, wie Migranten, Frauen, Homosexuelle usw. und solche Opfer, die gefälligst Scheiße fressen gehen können, wie Männer, Heterosexuelle und Weiße. Die segregieren Menschen unentwegt in versch. Kategorien und Schubladen, die nicht etwa allesamt „gleich“, sondern unterschiedlich zu behandeln sind und spalten damit letztenendes die Gesellschaft; ganz genau so, wie es die verkackten Rechtsradikalen tun… Nur, das wollen sie eben nicht wahr haben. Da sind solch verräterische Argumente natürlich ein Dorn im (verblendeten) Auge 😉 Und um die dadurch ausgelöste kognitive Dissonanz lösen zu können, muss der Gegenüber eben alsgleich – ohne Nachdenken, ohne wenn und aber – angefeindet, denunziert und als Unmensch abgestempelt werden, um sich auch ja weiterhin (als) „besser“ fühlen zu können.

    Merkt man auch daran, dass man so explizit und unmissverständlich wie nur menschlich möglich ausdrücken kann, dass es gar „nicht um Flüchtlinge geht“ – man also gar nichts dagegen hat oder sagen möchte – und trotzdem wird sofort hypersensibel und emotionalistisch alles aus dem Kontext gerissen und statt beim Thema oder dem „wirklich Gesagten“ zu bleiben, lieber endlos noch so absurder, kruder Bullshit interpretiert. Es geht nicht darum „wirklich“ etwas besser zu machen, sondern nur darum, sich „besser“ (als andere) zu fühlen…

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